Tipps
Es gibt so was wie "Starke Abnutzung" – also wenn du mit dem Teil allzu heftig an Sanddünen schrammst oder über scharfe Klippen fährst. Das kannst du nicht verhindern, aber gering halten: Fahre wenn möglich halbwegs schonend, aber ohne Schaden geht es nicht. ;-)
Die Grenze zum "echten Crash" ist gleitend, allerdings ist der Hoverster vorne empfindlicher als hinten.
Wenn der Fahrer also geschickt ist, dreht er in brenzlichen Situationen seinen Hoverster etwas seitlich, um das empfindliche Mähwerk zu schonen. Außerdem schafft der Kübel Steigungen und Klippen so besser, weil sich nicht so leicht was im Sand verkeilt.
Bei den Rennen ist am Anfang manchmal schwierig, den optimalen Weg zu finden. Die Bahnen sind mitunter verwinkelt und
es gibt auch Sackgassen und Nebel, die Mitfahrer sind ruppig und drängeln gerne mal – Es hat sich bewährt,
die erste Runde auf einer unbekannten Strecke nicht gleich in Führung zu gehen, sondern mal zu sehen, wie die anderen
denn so fahren. Das tun übrigens auch die Mitfahrer gelegentlich, man kann durchaus später noch aufholen. Und
nicht zuletzt zeigen die fliegenden Streckenposten den Weg – und leuchten Rot auf, wenn man mal in die falsche Richtung
fährt.
Es gibt die eine oder andere "Abkürzung", der Zeitgewinn dürfte sich aber wohl meist durch den erhöhten
Schaden ausgleichen.
Meistens werden 3 Runden gefahren: Eine zum warm werden, eine zum Aufholen und die dritte zum Gewinnen. Die Anzeigen auf dem Armaturenbrett zeigen übrigens den aktuellen Stand genau an.
Beim Ernten gilt: Nicht die Größe entscheidet, sondern die Frische! Knackige BlueBeanies, noch leicht angebläut
von der Sonne Dodorts sind eine Delikatesse und erzielen die besten Preise auf dem Naschmarkt. Boshafterweise hängen
sie gerne an den Steilwänden und sind nur mit "Augen zu und durch" zu ergattern. Wer geschickt ist, reißt
den Hoverster vor dem unvermeidlichen Crash noch herum und prallt mehr oder weniger sanft mit der unempfindlicheren Seite
an die Wand – gerührt, nicht geschüttelt.
Und jeder erfahrene Beanies-Farmer weiß: Sie tauchen nicht zufällig auf, sondern in Gruppen. Zuerst zaghaft,
später dann kann man sie abmähen wie die Rüben – wenn man den richtigen Plan hat.
Technischer Kleinkram:
Der Hoverster ist "innen drin" ein 2D-Spiel. Es wird alles berechnet, dann auf Höhe gebracht und in die
3D-Engine gesteckt (die auch mir ein Rätsel ist). Die Physics-Engine "Havok" kommt nicht zum Einsatz, sie
frisst zu viele Ressourcen, wenn’s schnell gehen muss. Bei teilweise 100en Objekten, die miteinander kollidieren
können - njet.


